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Bestehende Bauteile mit 3D-Druck optimieren


Auch das Gute kann immer noch besser werden – dieser zugegeben recht alte Spruch gilt vor allem im Bereich der additiven Fertigung. Denn der 3D-Druck bietet im Vergleich zur konventionellen Fertigung zahlreiche Möglichkeiten, bestehende Werkstücke "neu zu denken" und dadurch die Konstruktion zu optimieren.


Wie findet man heraus, ob sich eine Optimierung des Werkstücks lohnt?


Vor dem ersten Gedankenspiel rund um eine mögliche Optimierung bestehender Komponenten steht vor allem eine Frage: Wann lohnen sich die Anpassungen überhaupt? Denn eines ist klar: Nicht alles, was man machen kann, muss auch gemacht werden. Denn so effizient moderne, digital gestützte Methoden der Bauteilanpassung auch sind: Für die anfallenden Arbeiten muss immer Zeit und damit Geld aufgewendet werden. Eine Optimierung lohnt sich in der Regel bei:

  • Kleinen Bauteilen

  • Spezialanfertigungen

  • Bauteile mit großem Volumen (Kostenreduktion durch kleineres Volumen)

  • Bauteile, die möglichst leicht sein müssen

  • Bauteile mit sehr komplexen Anforderungen oder Bauteil Verbindungen

  • Baugruppen mit vielen Einzelteilen (Bauteile zu einem Teil zusammenfassen)

  • Kleinen und mittleren Serien und deren Prototypen (ob sich eine Optimierung lohnt, muss durch Berechnungen ermittelt werden)


Eine Optimierung der bestehenden Bauteile ist auch dann zu empfehlen, wenn durch Anpassungen das Gesamtgewicht des Bauteils minimiert und – idealerweise – gleichzeitig die mechanische Festigkeit erhöht wird. Ein reduziertes Gewicht bedeutet eine Materialeinsparung, die bei einem einzelnen Bauteil vielleicht nur wenige Gramm ausmacht – aber hochskaliert auf viele Bauteile der gleichen Serie durchaus einen sehr deutlichen, auch wirtschaftlichen Effekt hat (Preis).

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